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Bremer Marktplatz: Rathaus, Roland & Stadtmusikanten erleben
UNESCO-Welterbe, Roland und die berühmten Stadtmusikanten: Was den Bremer Marktplatz ausmacht, welche Geschichten dahinterstecken — und wo Du mit eigenem Apartment zu Fuß entfernt übernachtest.

Wenn Bremen ein Wohnzimmer hat, dann ist es der Marktplatz: das historische Herz der Stadt, umrahmt vom prächtigen Rathaus, überragt vom steinernen Roland und nur ein paar Schritte von den weltberühmten Stadtmusikanten entfernt. Auf engem Raum stehen hier gleich mehrere Wahrzeichen beisammen — zwei davon zählen zum UNESCO-Welterbe. Dieser Guide erklärt, was den Marktplatz so besonders macht, welche Geschichten hinter Rathaus, Roland und Esel stecken und wo Du mit eigenem Apartment nur wenige Gehminuten entfernt übernachtest.
Was ist der Bremer Marktplatz?
Der Marktplatz ist der zentrale Platz der Bremer Altstadt und seit Jahrhunderten das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Stadt. Rund um den Platz reihen sich einige der wichtigsten Bauten Bremens: das Rathaus, der Schütting (das alte Kaufmannshaus und heute Sitz der Handelskammer) und das Haus der Bürgerschaft, in dem das Landesparlament tagt. Gleich nebenan erhebt sich der St.-Petri-Dom. In der Mitte des Platzes steht der Roland — und an der Westseite des Rathauses die Stadtmusikanten. Kaum ein anderer Ort bündelt so viel Bremer Geschichte auf so wenigen Metern.
Warum sind Rathaus und Roland UNESCO-Welterbe?
Das Bremer Rathaus und der Roland wurden im Juli 2004 gemeinsam in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Ausgezeichnet wird damit, dass dieses Ensemble in herausragender Weise die Entwicklung von bürgerlicher Autonomie und Souveränität in einer europäischen Stadtgesellschaft verkörpert — also die frühe Idee einer selbstbewussten, freien Bürgerschaft.
Das Rathaus selbst wurde Anfang des 15. Jahrhunderts (1405–1409) in gotischer Bauweise errichtet. Seine berühmte, reich verzierte Schaufassade kam Anfang des 17. Jahrhunderts hinzu und gilt als eines der schönsten Beispiele der Weserrenaissance in Norddeutschland. Bis heute ist das Rathaus Amtssitz des Bremer Senats — ein lebendiges Baudenkmal, kein Museum.
Was hat es mit dem Roland auf sich?
Der Bremer Roland steht seit 1404 mitten auf dem Marktplatz und ist damit eine der ältesten Rolandsfiguren Mitteleuropas. Mit Sockel misst die steinerne Figur eine Gesamthöhe von 10,21 Metern; die Figur allein ist rund 5,5 Meter hoch. Der Roland ist weit mehr als eine Statue: Er ist das Symbol der bremischen Freiheit und steht für die Marktrechte, die städtische Gerichtsbarkeit und die besondere „Kaiser- und Reichsfreiheit" der Stadt. Die Inschrift verkündet die Freiheiten, die Bremen einst gewährt wurden. Mit dem Blick zum Rathaus gewandt, gilt er bis heute als steinerner Wächter der bürgerlichen Selbstständigkeit.
Wo stehen die Bremer Stadtmusikanten — und was ist die Sache mit dem Esel?
Esel, Hund, Katze und Hahn, kunstvoll übereinander getürmt: Die Bremer Stadtmusikanten aus dem Märchen der Brüder Grimm sind Bremens wohl beliebtestes Fotomotiv. Die berühmte Bronzefigur stammt vom Bildhauer Gerhard Marcks und steht seit 1953 an der linken, westlichen Seite des Rathauses (an der kleinen Gasse Schoppensteel). Die Figuren sind rund zwei Meter hoch.
Dazu gehört ein liebgewonnener Brauch: Wer die beiden Vorderbeine des Esels mit beiden Händen umfasst, dem soll es Glück bringen. Wichtig ist, wirklich beide Beine zu greifen — wer nur eines fasst, verrät sich als Neuling, denn, so der Bremer Spruch, „gibt ein Esel dem anderen die Hand". Die blank geriebenen Hufe zeigen, wie viele Besucher den Wunsch schon ausprobiert haben.
Was kann man am Marktplatz noch entdecken?
Der Marktplatz ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Altstadt zu Fuß zu erkunden — alles Wichtige liegt in Laufnähe:
- Böttcherstraße — die schmale, expressionistische Backsteingasse führt vom Marktplatz Richtung Weser und ist ein Kunstwerk für sich.
- Schnoorviertel — Bremens ältestes Quartier mit winzigen Gassen und Kunsthandwerk, nur wenige Minuten entfernt.
- Schlachte — die Weserpromenade mit Restaurants und Biergärten, ideal für eine Pause am Wasser.
So verbindest Du den Marktplatz mühelos zu einem runden Städtetrip durch Bremen. Wer tiefer in die Altstadt eintauchen will, spaziert weiter ins Schnoorviertel oder ins lebendige Viertel rund um Ostertor und Steintor.
Wo liegt der Marktplatz und wie kommt man hin?
Der Marktplatz liegt mitten in der Bremer Altstadt, am rechten Weserufer. Vom Hauptbahnhof sind es zu Fuß rund 10 bis 15 Minuten quer durch die Innenstadt, vorbei an den Wallanlagen. Straßenbahnen halten direkt an der Innenstadt, und weil die Altstadt weitgehend autofrei und kompakt ist, brauchst Du für den Besuch kein eigenes Auto — der Platz und alle Wahrzeichen ringsum sind bequem zu Fuß erreichbar.
Wo übernachtet man in der Nähe vom Marktplatz?
Weil der Marktplatz so zentral liegt, bist Du von unseren City-Apartments in Bremen-Mitte in wenigen Minuten dort — mit eigener Küche, viel Platz und Self-Check-in rund um die Uhr:
- City Apartments Rembertiring liegen direkt an den Wallanlagen und nur rund 400 Meter vom Hauptbahnhof entfernt — von hier spazierst Du in wenigen Minuten über den Grüngürtel zum Marktplatz.
- City Apartments Daniel-von-Büren-Straße liegen zentral zwischen Hauptbahnhof und Altstadt — modern eingerichtet und ideal, um Innenstadt, Marktplatz und Messe/ÖVB-Arena zu Fuß zu verbinden.
- City Apartment Stephani liegt im Stephaniviertel am westlichen Rand der Altstadt, nah an der Weser — ein ruhiger Ausgangspunkt, von dem aus Du Schlachte, Marktplatz und Schnoor entspannt zu Fuß erreichst.
Alle drei gehören zum Stadtteil Bremen-Mitte. Eine eigene Küche, Waschmaschine und viel Platz machen das Apartment gerade bei mehreren Nächten zur vollwertigen Basis — ab 7 Nächten gibt es bei uns Langzeitrabatt. Alle weiteren Häuser in Bremen und Stuhr findest Du in der Übersicht unserer Unterkünfte.
Und nach dem Bummel über den Marktplatz lohnt sich ein Blick auf unsere Bremer Spezialitäten — die Altstadt rund um Rathaus und Schnoor ist genau der Ort, um sich durch Bremens Küche und Café-Kultur zu probieren.
Häufige Fragen
Warum sind das Bremer Rathaus und der Roland UNESCO-Welterbe?
Das Bremer Rathaus und der Roland wurden im Juli 2004 gemeinsam in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Sie verkörpern in herausragender Weise die Entwicklung von bürgerlicher Autonomie und Souveränität in einer europäischen Stadtgesellschaft. Das Rathaus (erbaut 1405–1409) gilt zudem als eines der schönsten Beispiele der Weserrenaissance in Norddeutschland.
Wie alt ist der Bremer Roland und wie hoch ist er?
Der Bremer Roland steht seit 1404 auf dem Marktplatz und ist eine der ältesten Rolandsfiguren Mitteleuropas. Mit Sockel erreicht er eine Gesamthöhe von 10,21 Metern, die Figur allein ist rund 5,5 Meter hoch. Er gilt als Symbol der bremischen Freiheit und steht für Marktrechte und städtische Selbstständigkeit.
Wo stehen die Bremer Stadtmusikanten und was bringt Glück?
Die berühmte Bronzefigur von Gerhard Marcks steht seit 1953 an der linken, westlichen Seite des Bremer Rathauses. Der Brauch: Wer die beiden Vorderbeine des Esels mit beiden Händen umfasst, dem soll es Glück bringen. Wer nur ein Bein greift, verrät sich als Neuling.
Wo übernachtet man in der Nähe vom Bremer Marktplatz?
Zentral in Bremen-Mitte bieten sich die City Apartments Rembertiring (an den Wallanlagen, rund 400 Meter zum Hauptbahnhof), die City Apartments Daniel-von-Büren-Straße und das City Apartment Stephani an — alle mit eigener Küche und Self-Check-in rund um die Uhr, zu Fuß zum Marktplatz. Ab 7 Nächten gibt es Langzeitrabatt.