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Der Schnoor in Bremen: Bremens ältestes Viertel & Übernachten
Enge Gassen, bunte Giebelhäuschen, Kunsthandwerk: Was Bremens ältestes Viertel ausmacht, woher der Name kommt — und wo Du mit eigenem Apartment zu Fuß zum Schnoor übernachtest.

Kein Bild von Bremen ohne den Schnoor: das älteste erhaltene Viertel der Stadt, ein Gewirr aus winzigen Gassen und bunten Giebelhäuschen mitten in der Altstadt. Wer zum ersten Mal hindurchbummelt, fühlt sich um Jahrhunderte zurückversetzt — und findet hinter jeder Ecke einen Kunsthandwerksladen, ein Café oder eine kleine Galerie. Dieser Guide erklärt, was den Schnoor ausmacht, woher der ungewöhnliche Name kommt und wo Du mit eigenem Apartment nur wenige Gehminuten entfernt übernachtest.
Was ist der Schnoor in Bremen?
Der Schnoor ist Bremens ältestes Viertel — ein kleines, dicht bebautes Quartier am südöstlichen Rand der Altstadt, zwischen Marktplatz und der Weser. Charakteristisch sind die engen, verwinkelten Gassen und die kleinen, oft farbig gestrichenen Häuser aus mehreren Jahrhunderten. Heute reihen sich hier Kunsthandwerk, Ateliers, Galerien, Boutiquen, Cafés und Restaurants aneinander — der Schnoor ist damit nicht nur eine der meistfotografierten Ecken Bremens, sondern auch ein lebendiges Viertel zum Bummeln und Verweilen.
Woher kommt der Name „Schnoor“?
Der Name geht auf das niederdeutsche Wort für „Schnur“zurück, und es gibt zwei gängige Deutungen. Zum einen wurden in dem Viertel früher Seile und Schnüre hergestellt — ein Handwerk der am Fluss lebenden Bevölkerung. Zum anderen reihen sich die kleinen Häuser und Geschäfte wie Perlen an einer Schnurentlang der schmalen Gassen — Gassen, die stellenweise so eng sind, dass man mit ausgestreckten Armen beide Seiten berühren kann. Beide Bilder passen, und beide erklären, warum gerade dieses Viertel den Namen trägt.
Wie alt ist das Schnoorviertel?
Der Schnoor wurde im 13. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt; die älteste bis heute erhaltene Bausubstanz stammt aus dem 14. Jahrhundert. Gewohnt haben hier vor allem Flussfischer, Handwerker und kleine Gewerbetreibende. Am Rand des heutigen Viertels entstand damals auch ein Franziskanerkloster, von dem heute nur noch die Kirche erhalten ist. Anfang des 20. Jahrhunderts galt der Schnoor wegen seiner Enge zeitweise als Armenviertel — Automobile passten schlicht nicht durch die Gassen. Was damals ein Nachteil war, macht heute den besonderen Reiz des Quartiers aus: Der Schnoor blieb erhalten und ist heute ein geschütztes Stück Bremer Stadtgeschichte.
Was kann man im Schnoor erleben?
Der Schnoor ist zum Schlendern gemacht. Lass Dich einfach durch die Gassen treiben und entdecke, was sich hinter den kleinen Fassaden verbirgt:
- Kunsthandwerk und Ateliers — Schmuck, Keramik, Glaskunst und handgemachte Unikate, oft direkt in der Werkstatt.
- Galerien und kleine Läden — Kunst, Antiquitäten, Bücher und Bremer Spezialitäten zum Mitnehmen.
- Cafés und Restaurants — vom Kaffee mit Blick in die Gasse bis zum gemütlichen Abendessen in historischem Ambiente.
Weil das Viertel so kompakt ist, lässt es sich in einer guten Stunde durchqueren — man verliert sich aber schnell darin, weil hinter jeder Biegung eine neue Ecke wartet. Genau das macht den Schnoor zum idealen Auftakt für einen Städtetrip durch Bremen. Öffnungszeiten der einzelnen Läden und Cafés wechseln — ein kurzer Blick vorab lohnt sich.
Wo liegt der Schnoor und wie kommt man hin?
Der Schnoor liegt mitten in der Bremer Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Marktplatz mit Rathaus und Roland und ein kurzes Stück von der Weserpromenade Schlachteentfernt. Alles ist bequem zu Fuß erreichbar — ein eigenes Auto brauchst Du für den Besuch nicht. Vom Hauptbahnhof sind es zu Fuß rund 15 Minuten quer durch die Innenstadt, vorbei an Wallanlagen und Marktplatz. Damit lässt sich der Schnoor perfekt mit einem Bummel über die benachbarte Altstadt und einem Abstecher ins lebendige Viertel rund um Ostertor und Steintor verbinden.
Wo übernachtet man in der Nähe vom Schnoor?
Weil der Schnoor so zentral in der Altstadt liegt, bist Du von unseren City-Apartments in Bremen-Mitte in wenigen Minuten dort — mit eigener Küche, viel Platz und Self-Check-in rund um die Uhr:
- City Apartments Rembertiring liegen direkt an den Wallanlagen und nur rund 400 Meter vom Hauptbahnhof entfernt — von hier spazierst Du in wenigen Minuten über den Grüngürtel in die Altstadt und weiter zum Schnoor.
- City Apartment Stephani liegt im Stephaniviertel am westlichen Rand der Altstadt, nah an der Weser — ein ruhiger Ausgangspunkt, von dem aus Du Schlachte, Marktplatz und Schnoor entspannt zu Fuß erreichst.
- City Apartments Daniel-von-Büren-Straße liegen zentral zwischen Hauptbahnhof und Altstadt — modern eingerichtet und ideal, um Innenstadt, Schnoor und Messe/ÖVB-Arena zu Fuß zu verbinden.
Alle drei gehören zum Stadtteil Bremen-Mitte. Eine eigene Küche, Waschmaschine und viel Platz machen das Apartment gerade bei mehreren Nächten zur vollwertigen Basis — ab 7 Nächten gibt es bei uns Langzeitrabatt. Alle weiteren Häuser in Bremen und Stuhr findest Du in der Übersicht unserer Unterkünfte.
Nach dem Bummel durch die Gassen lohnt sich ein Blick auf unsere Bremer Spezialitäten — denn der Schnoor ist genau der Ort, um sich durch Bremens Café-Kultur und regionale Küche zu probieren.
Häufige Fragen
Was ist der Schnoor in Bremen?
Der Schnoor ist Bremens ältestes erhaltenes Viertel — ein kleines Quartier am Rand der Altstadt mit engen, verwinkelten Gassen und kleinen, bunten Häusern. Heute reihen sich dort Kunsthandwerk, Ateliers, Galerien, Boutiquen, Cafés und Restaurants aneinander; es zählt zu den meistfotografierten Ecken der Stadt.
Woher kommt der Name Schnoor?
Der Name geht auf das niederdeutsche Wort für „Schnur“ zurück. Zum einen wurden im Viertel früher Seile und Schnüre hergestellt, zum anderen reihen sich die kleinen Häuser wie Perlen an einer Schnur entlang der schmalen Gassen — teils so eng, dass man mit ausgestreckten Armen beide Seiten berühren kann.
Wie alt ist das Schnoorviertel?
Der Schnoor wurde im 13. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt; die älteste bis heute erhaltene Bausubstanz stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wohnten hier vor allem Flussfischer, Handwerker und Gewerbetreibende.
Wo übernachtet man in der Nähe vom Schnoor?
Zentral in Bremen-Mitte bieten sich die City Apartments Rembertiring (an den Wallanlagen, rund 400 Meter zum Hauptbahnhof), das City Apartment Stephani im Stephaniviertel und die City Apartments Daniel-von-Büren-Straße an — alle mit eigener Küche und Self-Check-in rund um die Uhr, zu Fuß zum Schnoor. Ab 7 Nächten gibt es Langzeitrabatt.