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Das Viertel in Bremen: Ostertor, Steintor & Übernachten

Ostertor, Steintor, Sielwall & Kulturmeile: Was Bremens lebendigstes Szeneviertel ausmacht — und wo Du mit eigenem Apartment zentral und zu Fuß mittendrin übernachtest.

Das Viertel in Bremen: Ostertor, Steintor & Übernachten

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Marktplatz, Roland und Schnoor kennt jeder Bremen-Besucher. Doch das eigentliche Lebensgefühl der Stadt findest Du ein Stück weiter östlich: im Viertel. So nennen die Bremerinnen und Bremer das bunte Quartier aus Ostertor und Steintor, das direkt an den Wallanlagen östlich der Altstadt beginnt. Szene und Subkultur, Studierende und Familien, Kultur am Tag und Kneipe am Abend — das Viertel ist Bremens lebendigstes Quartier. Dieser Guide zeigt, was es besonders macht und wo Du mit eigenem Apartment mittendrin übernachtest.

Was ist „das Viertel“ in Bremen?

„Das Viertel" ist der Sammelname für zwei benachbarte Quartiere östlich der Bremer Altstadt: das Ostertor und das Steintor. Beide treffen mittendrin am Sielwall zusammen — das Sielwalleck ist der klassische Treffpunkt des Viertels. Historisch gewachsen als Wohnquartier, ist das Viertel heute Bremens Szene-, Studenten- und Ausgehviertel: bunt, dicht, eigenwillig und zu jeder Tageszeit lebendig. Es liegt nur wenige Gehminuten von Marktplatz und Innenstadt entfernt — nah genug, um alles zu Fuß zu erreichen, und doch mit ganz eigenem Charakter.

Wo genau liegen Ostertor und Steintor — und was ist der Unterschied?

Auf der Karte sind es zwei verschiedene Ortsteile, im Sprachgebrauch ist es ein einziges Quartier. Das Ostertor gehört zum Stadtteil Mitte, das Steintor zur Östlichen Vorstadt — die Grenze verläuft mitten durch das Viertel, am Sielwall. Historisch war beides einmal eins: Bis 1959 gab es in der damaligen Ostertorvorstadt einen großen Ortsteil Ostertor; erst mit der Teilung entstand östlich des Dobben der eigene Ortsteil Steintor. Wer also nach „Ostertorviertel“ oder „Steintorviertel“ sucht, meint fast immer dieselbe Gegend — westlich des Sielwalls das Ostertor, östlich davon das Steintor.

Beim Bummeln merkst Du von dieser Grenze nichts, denn die Hauptstraße läuft einfach durch: Der Ostertorsteinweg beginnt am Wall/Goetheplatz, misst rund einen Kilometer und geht am Sielwall in die Straße Vor dem Steintor über, die weitere gut 1,1 Kilometer bis zur Hamburger Straße führt. Zusammen ergeben die beiden die durchgehende Meile, die in Bremen einfach „der Steinweg“ heißt.

Was macht den Ostertorsteinweg besonders?

Die Hauptader des Viertels ist der Ostertorsteinweg, der östlich der Wallanlagen ins Quartier führt und weiter zum Vor dem Steintor („Steinweg") wird. Statt Filialketten prägen hier inhabergeführte Läden, kleine Boutiquen, Plattenläden, Buchhandlungen und Bistros das Bild. Dazwischen reihen sich zahllose Cafés, Bars, Kneipen und internationale Restaurants aneinander — vom Frühstück bis in die Nacht. Ein Bummel den Steinweg entlang ist der beste Einstieg ins Viertel: einfach treiben lassen, in einem Café Halt machen und dem Stadtleben zusehen. Zwei Adressen prägen den Ruf der Straße bis heute: die Lila Eule, seit Jahrzehnten Szene- und Jazzclub, und das Cinema Ostertor, eines von Bremens Programmkinos.

Was gibt es „Vor dem Steintor“?

Östlich des Sielwalls geht der Steinweg in die Straße Vor dem Steintor über — und mit ihr wird das Viertel etwas wohnlicher, ohne seinen Charakter zu verlieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist hier die Kneipen-, Restaurant- und Bummelmeile gewachsen, für die das Steintorviertel bekannt ist: kleine Fachgeschäfte, Spezialitätenhandlungen, Bistros und Bars dicht an dicht. Das bekannteste Haus der Straße ist die Schauburg, ein Kino von 1929 und seit 1982 Programmkino — einer der Gründe, warum das Viertel auch dann funktioniert, wenn das Wetter nicht mitspielt. Weitere Ideen für solche Tage stehen in unserem Guide zu Bremen bei Regen.

Wie kommt man ins Viertel?

Am einfachsten zu Fuß: Vom Marktplatz führt der Weg über die Wallanlagen, vorbei an der Kunsthalle, direkt ins Ostertor; vom Hauptbahnhof sind es rund eine Viertelstunde. Mit der Straßenbahn fahren die Linien 2 und 3 mitten über den Ostertorsteinweg; auf dem Abschnitt Vor dem Steintor kommt zusätzlich die Linie 10 dazu. Die zentrale Haltestelle mitten im Quartier heißt Sielwall. Ein Auto brauchst Du für den Besuch nicht — im dicht bebauten Viertel sind Parkplätze ohnehin knapp, und alles Sehenswerte liegt an einer einzigen Straße.

Was hat das Viertel am Wasser zu bieten?

Der Sielwall führt vom Steinweg schnurgerade nach Süden und endet am Osterdeich an der Weser — bei gutem Wetter die Liegewiese der ganzen Stadt. Von dort setzt die Sielwallfähre über den Fluss zum Stadtwerder mit Sandstrand und Café Sand; die Übersetzstelle gibt es an dieser Stelle seit Jahrhunderten, gefahren wird von Frühjahr bis Herbst (die aktuellen Zeiten gibt der Betreiber Hal över bekannt). Der Osterdeich selbst ist außerdem eine der schönsten Strecken für eine Runde mit dem Rad — mehr dazu in unseren Radtouren in und um Bremen.

Welche Kultur gibt es an der Kulturmeile?

Dort, wo das Viertel an den Wallanlagen beginnt, liegt die Kulturmeile — Bremens Museen und Theater praktisch Tür an Tür:

  • Kunsthalle Bremen am Wall — eines der bedeutendsten Bürgermuseen Deutschlands mit Malerei und Grafik vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
  • Gerhard-Marcks-Haus — Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei, direkt neben der Kunsthalle.
  • Wilhelm Wagenfeld Haus — Ausstellungshaus für Design und Gestaltung, benannt nach dem berühmten Bremer Gestalter.
  • Theater Bremen mit dem Theater am Goetheplatz, das die Kulturmeile abrundet — der klassizistische Bau mit sechssäuligem Portal wurde 1913 eröffnet und zeigt heute Oper, Schauspiel und Tanz.

Damit lässt sich ein Tag im Viertel bestens verbinden: vormittags Ausstellung, mittags über den Steinweg bummeln, abends ins Theater oder in die Kneipe. Öffnungszeiten, Spielpläne und Eintrittspreise der Häuser prüfst Du am besten kurz vorab, da sie wechseln.

Was ist abends im Viertel los?

Am Abend ist das Viertel das Ausgehzentrum Bremens. Rund um Sielwall und Steinweg reihen sich Bars, Live-Musik-Kneipen, Spätcafés und kleine Clubs; das Publikum ist entspannt gemischt, von Studierenden bis Feierabendrunde. Einmal im Jahr verwandelt das große Viertelfest die Straßen in eine durchgehende Bühne mit Musik, Ständen und Kultur — ein guter Anlass, den Besuch zu planen (den genauen Termin gibt die Interessengemeinschaft „Das Viertel“ jeweils bekannt). Wer es ruhiger mag, findet in den Seitenstraßen und an den Wallanlagen jederzeit ein Plätzchen zum Durchatmen.

Wo übernachtet man in der Nähe vom Viertel?

Das Schöne am Viertel: Es liegt zentral, und von unseren City-Apartments bist Du in wenigen Minuten mittendrin — mit eigener Küche, Self-Check-in rund um die Uhr und Platz zum Ankommen:

  • City Apartments Rembertiring liegen direkt an den Wallanlagen in Bremen-Mitte: ein Spaziergang durch den Grüngürtel, und Du stehst am Ostertor — dem Eingang zum Viertel. Zum Hauptbahnhof sind es nur rund 400 Meter, die Altstadt und die Kulturmeile erreichst Du bequem zu Fuß.
  • City Apartments Daniel-von-Büren-Straße liegen ebenfalls zentral zwischen Hauptbahnhof und Altstadt — modern eingerichtet und ein idealer Ausgangspunkt, um Viertel, Innenstadt und Messe/ÖVB-Arena zu Fuß zu verbinden.
  • City Apartment Stephani liegt am westlichen Ende der Wallanlagen in der Altstadt — wer den Grüngürtel einmal ganz abläuft, hat Böttcherstraße und Marktplatz auf der einen, das Ostertor auf der anderen Seite.

Wer lieber mit Auto, Garten und Platz für die ganze Gruppe unterwegs ist, findet weiter östlich in Hastedt unser Ferienhaus am Alter Postweg — mit eigenem Stellplatz, nah an Weser und Weserstadion. Alle Häuser auf dieser Seite der Stadt zeigt die Übersicht Bremen Ost.

Beide gehören zum Stadtteil Bremen-Mitte. Eine eigene Küche, Waschmaschine und viel Platz machen das Apartment gerade bei mehreren Nächten zur vollwertigen Basis — ab 7 Nächten gibt es bei uns Langzeitrabatt. Alle weiteren Häuser in Bremen und Stuhr findest Du in der Übersicht unserer Unterkünfte.

Passend zum Viertel-Besuch lohnt ein Blick auf unsere Bremer Sehenswürdigkeiten und die Bremer Spezialitäten — denn das Viertel ist genau der Ort, um sich durch Bremens Küche und Café-Kultur zu probieren.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Ostertor und Steintor?

Formal sind es zwei Ortsteile: Das Ostertor gehört zum Stadtteil Mitte, das Steintor zur Östlichen Vorstadt — die Grenze verläuft am Sielwall. Bis 1959 waren beide ein gemeinsamer Ortsteil Ostertor. Im Alltag spricht in Bremen niemand von Ostertorviertel oder Steintorviertel, sondern nur vom „Viertel“: Der Ostertorsteinweg geht am Sielwall in die Straße Vor dem Steintor über, und beide zusammen bilden eine durchgehende Meile.

Wie kommt man ins Viertel in Bremen?

Zu Fuß vom Marktplatz über die Wallanlagen an der Kunsthalle vorbei, vom Hauptbahnhof in rund einer Viertelstunde. Mit der Straßenbahn fahren die Linien 2 und 3 über den Ostertorsteinweg, auf dem Abschnitt Vor dem Steintor zusätzlich die Linie 10; die zentrale Haltestelle mitten im Quartier heißt Sielwall. Ein Auto ist nicht nötig — Parkplätze sind im Viertel knapp.

Was ist „das Viertel“ in Bremen?

„Das Viertel“ ist der Sammelname für die benachbarten Quartiere Ostertor und Steintor östlich der Bremer Altstadt, die am Sielwall zusammentreffen. Es ist Bremens Szene-, Studenten- und Ausgehviertel — bunt und lebendig, mit vielen inhabergeführten Läden, Cafés, Bars und der Kulturmeile an den Wallanlagen.

Was kann man im Bremer Viertel unternehmen?

Tagsüber lohnt ein Bummel über den Ostertorsteinweg mit unabhängigen Läden und Cafés sowie ein Besuch der Kulturmeile mit Kunsthalle Bremen, Gerhard-Marcks-Haus, Wilhelm Wagenfeld Haus und dem Theater am Goetheplatz (Theater Bremen). Abends ist das Viertel rund um den Sielwall das Ausgehzentrum der Stadt.

Wo liegt das Viertel und wie kommt man hin?

Das Viertel liegt direkt östlich der Altstadt an den Wallanlagen, nur wenige Gehminuten vom Marktplatz und vom Hauptbahnhof entfernt. Vom Ostertor führt der Ostertorsteinweg ins Quartier. Alles ist gut zu Fuß erreichbar — ein eigenes Auto brauchst Du dafür nicht.

Wo übernachtet man in der Nähe vom Viertel?

Zentral in Bremen-Mitte bieten sich die City Apartments Rembertiring (direkt an den Wallanlagen, rund 400 Meter zum Hauptbahnhof) und die City Apartments Daniel-von-Büren-Straße an — beide mit eigener Küche und Self-Check-in rund um die Uhr, zu Fuß ins Viertel. Ab 7 Nächten gibt es Langzeitrabatt.

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